Ecuador - Curaçao: Tipp, Prognose und Vorbericht zum DFB-Gegner-Duell am 2. Spieltag der WM 2026
Ecuador gegen Curaçao am 21. Juni in Kansas City - Druckspiel nach 0:1-Auftakt-Niederlage Ecuadors. WM-Rechner: Sieg Ecuador 52,4 zu 20,3 Prozent, 1:1 erwartet - spekulativer Wert-Tipp auf Sieg Curaçao zur Quote 5,52 (Tipico).
Von Marco Feldmann 19. Juni 2026
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In der Nacht von Samstag auf Sonntag deutscher Zeit geht das zweite DFB-Gegner-Duell der WM-Gruppe E über die Bühne: Am 21. Juni 2026 um 02:00 Uhr MESZ trifft Ecuador im Arrowhead Stadium in Kansas City auf Curaçao. Nach dem ersten Spieltag steht das Match unter doppeltem Druck: Ecuador kommt mit der überraschenden 0:1-Auftakt-Niederlage gegen die Elfenbeinküste ohne Punkte ins Spiel und muss den Pflichtsieg liefern, um die Achtelfinal-Aussicht zu retten. Curaçao hat nach dem 1:7-Debakel gegen das DFB-Team in Houston bereits eine Tor-Differenz von minus sechs - die K.-o.-Runde ist rechnerisch noch möglich, faktisch fast verspielt. Aus deutscher Sicht zementiert das Spiel den Platz-2-Vergleich vor dem Schlussspiel Ecuador gegen Deutschland am 25. Juni. Unser Vorbericht ordnet den Form-Stand beider Teams nach MD1 ein, vergleicht die voraussichtlichen Aufstellungen, beleuchtet die DFB-Strategie-Implikation und liefert den WM-Rechner-Read. Vorweg: Das Modell sieht Sieg Ecuador mit 52,4 Prozent klar vor Unentschieden (27,3) und Sieg Curaçao (20,3) - der einzige knappe Modell-vs-Markt-Edge liegt dennoch auf dem Außenseiter-Pfad: spekulativer 2-Einheiten-Tipp Sieg Curaçao zur Quote 5,52 (Tipico).
Termin, Anstoß und TV: das Arrowhead-Stadium-Duell im Überblick
| Datum | 21. Juni 2026, Sonntag (02:00 Uhr MESZ) |
|---|---|
| Anstoß | 02:00 Uhr MESZ (Samstag, 20. Juni, 19:00 Uhr Ortszeit CDT in Kansas City) |
| Stadion | Arrowhead Stadium, Kansas City (73.000 Plätze, Heimstätte der Kansas City Chiefs in der NFL) |
| Wettbewerb | WM 2026, Gruppe E, 2. Spieltag |
| Übertragung Deutschland | ZDF (Livestream) und MagentaTV (Stream) |
| Bedeutung | Ecuadors Achtelfinal-Versicherung, Curaçaos zweite Chance auf erste WM-Punkte, DFB-Form-Variable für das Gruppen-Schlussspiel |
Das Arrowhead Stadium wurde 1972 eröffnet, mehrfach modernisiert und ist die Heim-Spielstätte der Kansas City Chiefs (NFL) - eine der lautesten Stadionatmosphären im US-Profisport. Mit 73.000 Plätzen ist es eines der zehn größten Stadien der WM 2026 und das einzige Stadion der gesamten Endrunde im US-Bundesstaat Missouri. Aus deutscher Sicht ist der Anstoß tief in der Nacht - die DFB-Auswahl hat in Toronto wenige Stunden vorher gegen die Elfenbeinküste gespielt, das Ecuador-Curaçao-Match ist damit die unmittelbare Lese-Variable für die Platz-2-Konstellation in Gruppe E. Mitte Juni liegen die Temperaturen in Kansas City typischerweise bei rund 26 bis 30 Grad, das Stadion hat kein Dach. Hintergrund zum Spielort liefert das Arrowhead-Stadium-Profil und die Gruppen-Übersicht zur WM-Gruppe E.
Ecuador-Formcheck: Beccacece, Caicedo und die stärkste Quali-Defensive Südamerikas
Fünf Tage vor Kansas City hat Ecuador im Auftaktspiel gegen die Elfenbeinküste am 14./15. Juni im Lincoln Financial Field Philadelphia die Lese-Variable für den zweiten Spieltag gelegt - und sie fällt unangenehm aus: 0:1, der entscheidende Treffer fiel in der 87. Minute durch den eingewechselten Amad Diallo nach Vorarbeit von Wilfried Singo. Drei Aluminium-Treffer (John Yeboah 23., Alan Minda 30., Enner Valencia 47.) und mehrere klare Eins-gegen-Eins-Chancen blieben ungenutzt; Beccaceces Mannschaft hatte mehr Spielanteile und die zwingenderen Chancen, scheiterte aber dreimal am Aluminium und je einmal am Schluss von Eldin Jakupovic. Die Halb-Lesart: Die Defensive war solide, die Offensive zwingend - der Output stimmte nicht. Coach Sebastián Beccacece (Argentinier, 53 Jahre, seit 2024 im Amt) hat aus einer talentierten Generation um Moisés Caicedo, Willian Pacho und Enner Valencia ein Team gemacht, das in der CONMEBOL-Qualifikation nur fünf Gegentore in 18 Spielen kassiert hat - die statistisch stärkste Defensive aller südamerikanischen Verbände in dieser Quali-Periode. Ecuador qualifizierte sich als Zweiter der CONMEBOL-Quali mit 29 Punkten, neun Zähler hinter Argentinien, aber vor Schwergewichten wie Brasilien und Uruguay.
Drei Personalfragen prägen Beccaceces Auftritt in Kansas City:
- Mittelfeld-Achse: Moisés Caicedo (Chelsea, 24 Jahre, knapp 50 Länderspiele) ist das taktische Herz - der Sechser hat sich in der Premier League als einer der besten defensiven Mittelfeldspieler Europas etabliert. Neben ihm spielt Kendry Páez (Chelsea-Talent, 19 Jahre) als Zehner im 4-3-3, Jeremy Sarmiento (Brighton-Leihe) oder Alan Franco als Achter.
- Innenverteidigung: Piero Hincapié (Bayer Leverkusen, 24 Jahre, deutscher Bundesliga-Routinier) und Willian Pacho (Paris Saint-Germain, 24 Jahre, Champions-League-Stammspieler) bilden die wohl jüngste Top-Innenverteidigung des Turniers. Beide haben in Europa Endspiel-Erfahrung gesammelt; sie sind die Erklärung für die statistische Quali-Defensive.
- Sturm: Enner Valencia (33 Jahre, Internacional Porto Alegre, 103 Länderspiele, 48 Tore - Rekord-Torjäger) ist Kapitän und alleinige Spitze. Jordy Caicedo (Querétaro) und Felix Torres-Bruder Kevin Rodríguez (Union Saint-Gilloise) sind die Bank-Optionen, Gonzalo Plata (Flamengo, 25 Jahre) der Rechtsaußen, John Yeboah (Karagümrük) oder Pervis Estupinan als Linksverteidiger - Hincapié-Pacho je nach Beccacece-Tagesform als Drei-Mann- oder Vier-Mann-Variante. Hintergrund zur Ecuador-Aufstellung liefert die Kader-Analyse vom 28. Mai und die Generalprobe-Auswertung Ecuador - Guatemala 3:0, in der Beccacece die Stamm-Elf rotiert und gleichwohl ein klares Ergebnis eingefahren hat.
Im Tor hütet Hernán Galindez (CD Universidad Católica) das Gehäuse - die ecuadorianische Sturm-und-Drang-Schule um Hincapié und Pacho schützt ihn mit einer eng gestaffelten Viererkette. Beccaceces taktischer Plan ist defensiv-pragmatisch: 4-3-3 mit hohem Pressing nur in Wellen, sonst kompakte Verteidigung im Mittelfeld-Drittel und schnelle Umschalt-Angriffe über Plata und Páez.
Curaçao-Formcheck: Advocaat, Bacuna und die 156.000-Einwohner-Sensation
Auf der anderen Seite kommt Curaçao nach dem 1:7-Debakel gegen Deutschland im Eröffnungsspiel in Houston (Spielbericht) mit null Punkten, schwerer Tor-Differenz und einem Selbst-Vertrauens-Schock nach Kansas City. Der einzige Lichtblick aus Houston war die frühe Felide-Führung (DFB-Schock-Moment, 1:1 nach 11 Minuten) - alles, was folgte, war Tor-Show des deutschen Teams. Curaçaos Defensiv-Achse um Cuco Martina und Eloy Room im Tor war den Tempo-Wellen von Florian Wirtz und Jamal Musiala nicht gewachsen; die Frage für Kansas City ist, ob Advocaat das Vier-Mann-Abwehr-System modifiziert oder mit dem 4-2-3-1 weitermacht. Curaçao kommt mit der historisch seltenen Konstellation des kleinsten Landes, das je eine WM-Endrunde erreicht hat - rund 156.000 Einwohner auf einer Karibikinsel, gleichzeitig das WM-Debüt überhaupt. Coach Dick Advocaat (78 Jahre, Niederländer, seit Anfang 2026 im Amt) ist der erfahrenste WM-Trainer der gesamten Endrunde - der Routinier hat unter anderem die Niederlande (1994, 2004), Südkorea (2006), Belgien, Russland und die VAE trainiert. Curaçao gewann den Caribbean Cup 2017, erreichte das CONCACAF-Gold-Cup-Viertelfinale 2019 und überraschte 2025 in der CONCACAF-Quali als WM-Direktqualifikant.
Im Zentrum stehen drei Generationen-Spieler:
- Leandro Bacuna (35 Jahre, zuletzt Birmingham City, Kapitän, 68 Länderspiele, 16 Tore) - das taktische Herz der Mannschaft, spielt im 4-2-3-1 auf der Doppel-Sechs neben Bonevacia. Seine Standard-Stabilität und Erfahrung aus über einem Jahrzehnt englischer Profi-Liga sind Curaçaos wichtigster ordnender Hebel.
- Tahith Chong (26 Jahre, zuletzt Sheffield United, einst Manchester-United-Talent) - der schnelle Linksaußen ist der Tempo-Akzent in der Offensive. Sein Test-Auftritt gegen Schottland am 30. Mai 2026 (1:4-Niederlage, frühe Gelb-Rot für ihn, siehe Analyse) hat die Trainerfrage in Sachen Disziplin geschärft.
- Rangelo Janga (32 Jahre, Rekord-Torjäger mit 21 Treffern) - der Mittelstürmer im 4-2-3-1 ist die alleinige Spitze. Jurgen Locadia (zuletzt Brighton, später APOEL) und Cuco Martina (Routinier in der Innenverteidigung) bilden die Routine-Achse hinter Janga, Sherel Floranus (Sparta Rotterdam) auf der Zehn.
Im Tor hütet Eloy Room (Columbus Crew, 68 Länderspiele, MLS-Routinier) das Gehäuse - er teilt mit Bacuna den Verbandsrekord für Länderspiele. Die Defensiv-Achse vor ihm bilden Cuco Martina, Kenji Gorré und Juninho Bacuna (Bruder des Kapitäns, Birmingham). Den Kader im Detail liefert die Curaçao-Kader-Analyse; die Vorbereitungs-Lesart aus Sicht des DFB-Teams ordnet ein, warum Advocaats Defensiv-Pragmatismus den Außenseiter kompakter macht als die nackten FIFA-Ranglisten vermuten lassen.
Direkter Vergleich: Substanz, FIFA-Rang und Gruppen-Stand
Im Substanz-Vergleich ist Ecuador klar vorn, das Direktduell-Archiv ist leer: Ecuador und Curaçao haben sich vor 2026 weder bei einer WM-Endrunde noch in einer offiziellen Pflichtspiel-Partie getroffen. Tabelle Gruppe E nach MD1: Deutschland 3 Punkte plus sechs Tore, Elfenbeinküste 3 Punkte plus eins, Ecuador 0 Punkte minus eins, Curaçao 0 Punkte minus sechs. Substanzielle Eckdaten:
- WM-Teilnahmen: Ecuador zur fünften Endrunde (Südkorea/Japan 2002, Deutschland 2006, Brasilien 2014, Katar 2022, USA-Kanada-Mexiko 2026); Curaçao zur ersten überhaupt.
- Beste WM-Ergebnisse: Ecuador erreichte 2006 in Deutschland das Achtelfinale (Aus gegen England durch Beckham-Freistoß); seither dreimal Vorrunden-Aus. Curaçao ist Debütant ohne historische Bilanz.
- FIFA-Rang Mai 2026: Ecuador rund 23, Curaçao rund 75 - ein Substanz-Gap von über 50 Plätzen.
- Quali-Bilanz: Ecuador kassierte in 18 CONMEBOL-Quali-Spielen nur fünf Gegentore - die statistisch stärkste südamerikanische Defensive der Periode. Curaçao überraschte in der CONCACAF-Quali als Direktqualifikant ohne Interkontinental-Playoff.
- Confederations-Bilanz Curaçao: Caribbean-Cup-Sieger 2017 und CONCACAF-Gold-Cup-Viertelfinale 2019 - die beiden besten internationalen Turnier-Ergebnisse der Verbandsgeschichte.
Die Substanz-Lesart: Ecuador hat die im Schnitt deutlich stärkere Achse (Caicedo, Hincapié, Pacho, Valencia) und die WM-Erfahrung von vier Vorturnieren; Curaçao bringt das taktische Trainer-Schwergewicht Advocaat und eine niederländisch geschulte Innenverteidigung mit. Auf dem Papier liegt Ecuador klar vorn - aber der Auftakt-Output beider Mannschaften am 14. Juni ist die Schlüssel-Variable, die das Kansas-City-Spiel entweder zum Pflicht-Sieg oder zu einem Druck-Match macht.
WM-Rechner-Prognose: Ecuador klar vorn, knapper Wert auf Curaçao
Unser WM-Rechner simuliert das Turnier mit 50.000 Monte-Carlo-Läufen auf Basis von Elo-Rating, Dixon-Coles-Tor-Modell und FIFA-Format. Stand 19. Juni 2026, 03:38 Uhr UTC, ergibt das für Ecuador - Curaçao folgende Lesart (Hinweis: der Rechner aktualisiert die Vor-Match-Probabilities, ingestiert die MD1-Resultate aber nicht direkt - die unten genannten Gruppen-Achtelfinal-Wahrscheinlichkeiten sind also Pre-Turnier-Baseline; die reale Tabellenlage nach MD1 ist in der Sektion oben skizziert):
| Modell-Größe | Wert |
|---|---|
| Sieg Ecuador | 52,4 % |
| Unentschieden | 27,3 % |
| Sieg Curaçao | 20,3 % |
| Erwartetes Ergebnis | 1:1 (xG 1,65 zu 0,95) |
| Über 2,5 Tore | 48,2 % |
| Beide treffen (BTTS) | 50,9 % |
| Top-Ergebnisse | 1:1 (13,0 %), 1:0 (10,9 %), 2:0 (10,1 %), 2:1 (9,6 %), 0:0 (8,8 %), 0:1 (5,7 %) |
Die Ableitung: Ecuador ist klarer Favorit, das wahrscheinlichste Einzelresultat ist mit 13,0 Prozent dennoch ein 1:1, gefolgt von 1:0 (10,9 %) und 2:0 (10,1 %). Die statistische Signatur ist die eines kontrollierten Heim-Pflicht-Spiels mit eher niedriger Tor-Anzahl: BTTS-Ja liegt mit 50,9 Prozent nur knapp über BTTS-Nein, Über 2,5 Tore mit 48,2 Prozent knapp unter der Marke - ein Niedrig-Skala-Spielprofil. Die Erklärung liefert die Defensiv-Achse: Ecuadors Hincapié-Pacho-Doppel ist in Europa Champions-League-erprobt, Curaçaos Advocaat ist defensiver Pragmatiker.
Den einzigen knappen Wert zeigt das Modell überraschenderweise auf der Außenseiter-Linie für Curaçao: Modell-Wahrscheinlichkeit 20,3 Prozent gegen die beste Marktquote 5,52 (Tipico), die implizit nur 17,5 Prozent abbildet. Das ergibt plus 2,8 Prozent Wert und einen erwarteten Wert von plus 12,0 Prozent - das Modell stuft den Tipp als spekulativ mit 2 Einheiten Einsatz ein. Die ökonomische Begründung: Bei einer Außenseiter-Quote über 5 reicht ein kleiner Edge in der Wahrscheinlichkeit für einen großen EV-Hebel - der klassische Honest-Outsider-Pfad, nicht der Auto-Pilot-Pick. Mit Bwin 1,99 auf BTTS-Ja (Modell 50,9 Prozent, faire Quote 1,96, plus 2,4 Prozent Wert) gibt es einen knappen Alternativ-Tipp als 1-Einheit-Position. Sieg Ecuador zur Boulevard-Quote 1,40 liefert keinen Edge - der Markt preist die ecuadorianische Substanz sauber.
Honest-Read: Der Curaçao-Tipp ist klein und konfidenz-arm. Die Trefferwahrscheinlichkeit liegt bei rund einem Fünftel; vier von fünf Mal landet Geld auf der falschen Seite. Wer den Pick spielt, sollte ihn als Hebel-Tipp behandeln, nicht als Daten-Selbstläufer. Ein qualitativer Realismus-Hinweis nach MD1: Curaçao hat in Houston null offensive Substanz gegen das DFB-Team gezeigt - der Joker-Treffer in der 12. Minute war eher Schock-Konstellation als wiederholbares Spielmuster. Ecuador wiederum hat mit drei Aluminium-Treffern in Philadelphia das schlechte Quotienten-Match seines Lebens hinter sich; statistische Regression Richtung Mittelwert spricht für eine bessere Output-Ausbeute in Kansas City. Beides drückt die wahre Curaçao-Wahrscheinlichkeit eher unter die Modell-20,3-Prozent-Marke - der Edge bleibt knapp und die Konfidenz unverändert spekulativ. Die Methodik des WM-Rechners ist transparent in der Methodik-Sektion der WM-Rechner-Seite hinterlegt. Modell-Stand: 19. Juni 2026, 03:38 Uhr UTC. Vor Anstoß wird das Modell mehrfach neu gerechnet - der finale Read-out steht auf der Match-Datenseite Ecuador - Curaçao mit dem SpielTippBox-Block.
DFB-Strategie-Lesart: warum Kansas City über die deutsche Achtelfinal-Aussicht entscheidet
Die Zeit-Achse aus deutscher Sicht ist eng: 14. Juni, Deutschland 7:1 Curaçao in Houston (Eröffnungs-Sieg). 20. Juni 22:00 MESZ, Deutschland gegen Elfenbeinküste in Toronto. 21. Juni 02:00 Uhr MESZ - wenige Stunden später - Ecuador gegen Curaçao in Kansas City. 25. Juni, Schluss-Spiel der Gruppe: Ecuador gegen Deutschland in New Jersey. Damit hat das Kansas-City-Match die unmittelbarste Form-Konsequenz für das DFB-Schlussspiel.
Das Modell sieht Deutschland mit 91,9 Prozent Achtelfinal-Wahrscheinlichkeit als klaren Gruppensieg-Favoriten (54,5 Prozent für Platz 1, 26,2 Prozent für Platz 2, siehe Gruppen-Analyse). Ecuador ist mit 74,8 Prozent Achtelfinal-Wahrscheinlichkeit der Platz-2-Favorit, Elfenbeinküste liegt bei 64,8 Prozent, Curaçao bei 38,0 Prozent. Wichtig: Diese Modell-Zahlen sind Pre-Turnier-Baseline, das Engine ingestiert die MD1-Resultate noch nicht direkt. Realistisch hat sich das Bild nach MD1 verschoben: Elfenbeinküste hat durch den 1:0-Auftakt-Sieg gleichgezogen mit Deutschland, Ecuador ist mit null Punkten unter Druck. Das macht das Kansas-City-Spiel zum reinen Pflichtsieg für die Beccacece-Auswahl - ein Remis oder eine zweite Niederlage gegen Curaçao wäre faktisch das vorzeitige Aus.
Aus reiner DFB-Sicht ist das wahrscheinlichste Szenario der Sieg Ecuador, dann der knappe Sieg Ecuador (gemeinsam ~30 Prozent für 1:0 plus 2:0 plus 2:1), und die Tor-Differenz-Frage zwischen Beccacece-Auswahl und Nagelsmann-Team wird zur entscheidenden Achtelfinal-Setzungs-Variable. Eine Curaçao-Sensation (siehe Modell-Tipp) würde Ecuador faktisch aus dem Turnier kippen und die Tabellen-Spitze Deutschland-Elfenbeinküste vor dem direkten Duell in Toronto zementieren.
Voraussichtliche Aufstellungen
Beide Mannschaften haben in der Vorbereitung Stamm-Elf-Signale gegeben. Die Aufstellungen sind nicht final und können nach Abschlusstraining und Auftakt-Output kippen.
Ecuador (4-3-3, voraussichtlich): Galindez - Estrada, Pacho, Hincapié, Estupinan - Caicedo, Sarmiento, Páez - Plata, Valencia (Kapitän), Yeboah. Auf der Bank: Domínguez, Franco, Mena, Jordy Caicedo, Kevin Rodríguez, Cifuentes.
Curaçao (4-2-3-1, voraussichtlich): Eloy Room - Sambo, Cuco Martina, Pieters, Bandhi - Bonevacia, Bacuna (Kapitän) - Chong, Floranus, Locadia - Janga. Auf der Bank: Reichelt, Gorré, Juninho Bacuna, Heerings, Riedewald, Diemers.
Die finale Elf veröffentlicht die FIFA gut eine Stunde vor Anstoß; aktuelle Updates dann auf der Match-Datenseite Ecuador - Curaçao.
Fazit: das wahrscheinlichste Szenario
Die Modell-Lesart ist klar: Ecuador ist deutlicher Favorit, das wahrscheinlichste Einzelresultat ist mit 13,0 Prozent ein 1:1, gefolgt von 1:0 und 2:0 (zusammen weitere 21 Prozent). Aus Wett-Sicht zeigt das Modell genau einen knappen Wert: spekulativer Pick Sieg Curaçao zur besten Marktquote 5,52 (Tipico) mit 2 Einheiten Einsatz, plus 2,8 Prozent Wert und einem EV von plus 12,0 Prozent bei niedriger Trefferquote - der klassische Honest-Outsider-Pfad. BTTS-Ja zur Quote 1,99 (Bwin) liefert einen knappen Zusatz-Wert (plus 2,4 Prozent) als 1-Einheit-Alternativ-Tipp, Über 2,5 Tore und Sieg Ecuador zu kleinen Quoten haben keinen Edge.
Der ökonomische Realismus: Ecuador hat strukturell die stärkere Achse (Caicedo, Hincapié, Pacho, Valencia), die statistisch beste südamerikanische Quali-Defensive und die WM-Routine aus vier Vorturnieren. Curaçao verteidigt unter Advocaat kompakt, hat aber wenig offensive Substanz - 1:1 oder 1:0 Ecuador bleiben die zwei wahrscheinlichsten Szenarien. Wer den Außenseiter-Wert spielt, muss wissen: vier von fünf Mal landet das Geld auf der falschen Seite. Wer den Sicherheits-Pfad sucht, lässt das Spiel laufen und beobachtet die Tor-Differenz, weil sie das DFB-Schlussspiel gegen Ecuador unmittelbar formt.
Hintergrund-Stücke zum Arrowhead-Stadium-Spiel: Gruppe E im Profil, Ecuador bei der WM 2026, Curaçao bei der WM 2026, Arrowhead Stadium Kansas City, Deutschland bei der WM 2026, den Elfenbeinküste-Ecuador-Auftakt-Vorbericht, den Deutschland-Curaçao-Auftakt-Vorbericht und die WM-Rechner-Übersicht aller 48 Nationen.
Autor
Marco FeldmannRedakteur Internationaler Fußball
Marco Feldmann hat den Blick auf den Weltfußball: WM-Qualifikation in allen Konföderationen, die 48 WM-2026-Teilnehmer, die Klub-WM und Geheimfavoriten. Bei fussballweltmeisterschaft.online ordnet er ein, wer in Nordamerika für Überraschungen sorgen kann.
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